SbE-Aufbaulehrgang in der Bundespolizei-Akademie

 

bundespolizei flyer

Ein weiterer SbE-Aufbaulehrgang (SbE-Bausteine III und IV) für die Bundespolizei wurde jetzt in der Bundespolizeiakademie in Lübeck durchgeführt. An dem Lehrgang nahmen 20 Psychosoziale Fachkräfte und Peers teil. Die Bundespolizei unterhält fünf regionale SbE-Teams, die den 41.000 Angehörigen der Bundespolizei nach belastenden Ereignissen zur Verfügung stehen.

 

Schon seit 2002 werden SbE-Kurse im früheren Bundesgrenzschutz, jetzt der Bundespolizei durchgeführt. Inzwischen existieren in der Bundespolizei fünf regionale SbE-Teams, die durch die Leiter der Sozialwissenschaftlichen Dienste (SWD) organisiert werden und direkt dem Bundespolizeipräsidium (Referat 83 Ärztlicher und Sicherheitstechnischer Dienst) unterstehen. Die Teams setzen sich aus Ärzten, Psychologen, Seelsorgern, Sozialwissenschaftlern und Peers (Polizeivollzugsbeamte mit SbE-Qualifikation) zusammen. Sie stehen den 41.000 Angehörigen der Bundespolizei (darunter über 30.000 uniformierte Polizeivollzugsbeamte) zur Verfügung.

 

Die Bundespolizei schreibt in einem internen Flyer, in dem sie das SbE-Angebot vorstellt: „SbE ist ein Modul innerhalb des Gesundheitsmanagements der Bundespolizei. Es dient dem Erhalt der psychischen und physischen Stabilität aller Beschäftigten, die mit besonders belastenden Ereignissen konfrontiert wurden. Allen Angehörigen der Bundespolizei wird die Möglichkeit einer effizienten Betreuung zur Nachbereitung von besonders belastenden Ereignissen ... angeboten.“

 

Die SbE-Teams der Bundespolizei bieten persönliche Einzelgespräche oder telefonische Beratung, Nachbereitung in Einzel- oder Gruppengesprächen, Beratung von Einsatzleitern bei bzw. nach größeren, lang andauernden und besonders belastenden Einsätzen sowie Unterstützung bei Groß- und Katastrophenlagen an.

 

Download: Aufbaulehrgang Bundespolizei (PDF)