Neuer Kurs: SbE-Maßnahmen nach Gewalterfahrung vom 09.-11. November 2015

 

Sie kommen um zu helfen, stattdessen werden sie immer häufiger Opfer von gewalttätigen Übergriffen - Einsatzkräfte im Dienst.
Die Attacke auf einen Essener Feuerwehrmann, der während eines Brandeinsatzes von einem Feuerwerkskörper im Gesicht getroffen wird oder tätliche Übergriffe im RTW auf der Fahrt ins Krankenhaus - die Meldungen nehmen zu.

Der Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum hat dieses Problem mittlerweile wissenschaftlich untersucht und kommt nach einer Umfrage unter 2.000 Mitarbeitern von Berufsfeuerwehren und Rettungsdiensten in NRW zu erschreckenden Ergebnissen: 98 Prozent der Einsatzkräfte haben bereits verbale Gewalt erlebt, Erfahrung mit mindestens einem aggressiven Übergriff haben 59 Prozent der Befragten gemacht, darüber berichtete auch die Zeitschrift FEUERWEHReinsatz: NRW in ihrer Märzausgabe diesen Jahres.

Nicht allein Einsatzkräfte der Polizei sondern zunehmend auch Feuerwehr und Rettungsdienste geraten also in bedrohliche Situationen und fühlen sich nur unzureichend auf das steigende Aggressionspotential vorbereitet.

Wir bieten für alle ausgebildeten Peers und psychosoziale Fachkräfte  (mind. SbE Bausteine I und II) den neuen Themenkurs "SbE-Maßnahmen nach Gewalterfahrung" an.
Der Kurs vermittelt sowohl theoretische Kenntnisse über den Umgang mit Einsatzkräften, ihren Kollegen und Angehörigen nach Gewalterfahrungen als auch deren praktische Umsetzung in der Vorbereitung und Durchführung von SbE-Maßnahmen.

Der Dozent Olaf Engelbrecht ist langjähriger, erfahrener PSNV-Trainer, ehemaliger Militärseelsorger und ein Fachmann auf diesem Gebiet.

Der Kurs findet vom 09.-11. November 2015 in Witten statt. Es gibt noch ein paar freie Plätze.

Interessenten wenden sich am besten per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Geschäftsstelle in Witten.