Der Kurs richtet sich an:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Einrichtungen des Gesundheitswesens (Ärzt:innen, Pflege, Funktionsbereiche), die als kollegiale Ansprechpartner:innen (Erstbetreuer:innen) Belastungen nach besonders belastenden Ereignissen (wie z.B. tödliche, Suizid u.a.) bei sich selbst und Kolleg:innen wahrnehmen und verantwortet bearbeiten sollen, sowie an Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich (Psycholog:innen, Krankenhausseelsorger:innen, Therapeut:innen, Sozialarbeiter:innen etc.), die in der Psychosozialen Notfallversorgung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Einrichtung tätig sind oder sein wollen.

Teilnahmevoraussetzung:

Nachweis der Teilnahme an den SbE-Kursen Baustein 1 und 2 bzw. CISM Individual Crisis Intervention and Peer Support und Group Crisis Intervention (Basic) und des SbE-Kurses Baustein 3 bzw. CISM Advanced Group Crisis Intervention.

Ziele des Kurses:

Der Schwerpunkt des Kurses liegt auf der Reflexion der eigenen Erfahrungen mit SbE-Gruppeninterventionen, der Erweiterung der Anwendungskompetenzen im Falle von Unerwünschten Verläufen und (mutmaßlichen) Behandlungsfehlern, (Selbst)Vorwürfen und rechtlich relevanten Situationen. Gewinnung von Sicherheit im Umgang mit weiteren Herausforderungen wie Aggression oder Dissoziation im Gruppengespräch. Mit dem Baustein 4 ist die SbE-Methodenausbildung abgeschlossen.

Inhalte des Kurses:

Reflexion der eigenen Erfahrungen mit SbE-Gruppeninterventionen, Gesprächs- und Planungsübungen zu SbE-Maßnahmen in schwierigen Kontexten (Unerwünschte Verläufe und (mutmaßliche) Behandlungsfehler, (Selbst)Vorwürfe, rechtliche Problematik), Aggression, Dissoziation im Gruppengespräch.

Zertifikat:

Die Teilnehmer:innen erhalten neben der Teilnahmebescheinigung ein Zertifikat der SbE-Bundesvereinigung, das den absolvierten SbE-Aufbaukurs bescheinigt.