Der Kurs richtet sich an:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Unternehmen, die als kollegiale Ansprechpartner:innen (Erstbetreuer:innen) Belastungen nach besonders belastenden Ereignissen (wie z.B. tödliche Unfälle, Suizid im Unternehmen u.a.) bei sich selbst und Kolleg:innen wahrnehmen und verantwortet bearbeiten sollen, sowie an Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich (Psycholog:innen, Seelsorger:innen, Ärzt:innen, Sozialpädagog:innen etc.), die in der Psychosozialen Notfallversorgung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen tätig sind oder sein wollen.

Teilnahmevoraussetzung:

Nachweis der Teilnahme an den SbE-Kursen Baustein 1 und 2 bzw. CISM Individual Crisis Intervention and Peer Support und Group Crisis Intervention (Basic) und des SbE-Kurses Baustein 3.

Ziele des Kurses:

Der Schwerpunkt des Kurses liegt neben der Reflexion der Bedeutung von Gefühlen und des Unterschieds von Trauma und Trauer auf der Beschäftigung mit der komplexen Situation im Unternehmen nach dem Tod von Kolleg:innen, sowie Umgang mit diversen Herausforderungen im Gruppengespräch, wie Dissoziation und Aggression.

Inhalte des Kurses:

Funktion und Umgang mit Gefühlen/Emotionen. SbE-Maßnahmen nach dem Tod von Kolleg:innen (Aufgaben). Weitere besondere Herausforderungen wie z.B. Umgang mit Aggression, Dissoziation, Verschlossenheit im Gruppengespräch. Sekundäre Traumatisierung und Anregungen zur eigenen Selbstfürsorge.

Zertifikat:

Die Teilnehmenden erhalten neben der Teilnahmebescheinigung ein Zertifikat der SbE-Bundesvereinigung, das den absolvierten SbE-Aufbaukurs bescheinigt.